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Musik schreiben – Auf welchem Weg Sie zum Ziel kommen.

Musik schreiben – Auf welchem Weg Sie zum Ziel kommen.

Nicht nur professionell arbeitende Musiker, sondern gerade auch ambitionierte Hobbymusiker wünschen sich, Musik schreiben zu können. Der Einsatzbereich reicht vom Skizzieren eigener Ideen bis hin zum Ausarbeiten von Ensemblewerken mit mehreren Stimmen. Wer hier am Anfang steht, sieht oft sprichwörtlich „den Wald vor lauter Bäumen nicht“. Ich möchte Ihnen deshalb einmal kurz aufzeigen, wie das „Musik Schreiben“ funktionieren kann.

Schritt 1 – Beginnen Sie mit dem Aufschreiben von Melodien.

Eine bekannte Melodie (Folk, Pop, Gospel) aufzuschreiben kann bereits eine kleine Herausforderung beinhalten. Zwar sind die Tonhöhen unter Zuhilfenahme eines Instrumentes meist schnell gefunden, problematisch kann es jedoch bei der rhythmisch korrekten Notation werden, sind doch die Tonlängen, die Wahl des richtigen Metrums sowie ein korrekter Auftakt (sofern vorhanden) Voraussetzung für ein gutes Endergebnis. Selbst geübte Profis können sich hier „verheddern“ und man sollte diesem ersten Schritt genügend Aufmerksamkeit widmen. Rhythmische Klopfübungen mit elementaren Notenwerten sind in jedem Fall empfehlenswert. Wer es ernst meint, legt eine kleine Melodiensammlung an, ein Notenheft für Schüler oder Freunde oder schlicht eine Sammlung mit den persönlichen Lieblingsstücken.

Schritt 2 – Fügen Sie ihren Melodien Akkordsymbole hinzu.

Haben wir uns im ersten Schritt der Melodie zugewandt, so soll nun die Begleitung im Fokus stehen. Eine korrekte Basis-Harmonisierung ist top, da auf deren Basis anspruchsvolle Begleitharmonien abgeleitet werden können. Versehen Sie also ihre Melodien zunächst mit den berühmten 3 Akkorden und stellen Sie sicher, dass Tonika, Subdominante und Dominante zur Melodie passend eingesetzt werden. Wer ein Harmonieinstrument spielt wird sich hier meist leichter tun, als Musizierende mit einem Melodieinstrument. Ein weiteres Plus ist die Fähigkeit, mit einem Harmonieinstrument (Gitarre, Klavier) die eigene Stimme zu begleiten. Dabei wird die Fähigkeit trainiert, den Wechsel der Akkorde intuitiv zu spüren. Lernen Sie mehr zu Begleitrhythmen.

Schritt 3 – Gestalten Sie einen Ablauf.

Legen Sie Wert auf einen spannungsvollen Ablauf. Hierzu gehören ein kurzes Intro und eine Schlusspassage. Das Intro hat die Aufgabe, die Stimmung eines Stückes vorzubereiten, man soll nicht „mit der Tür ins Haus fallen“. Die Schlusspassage dagegen sorgt für einen guten Applaus.

Und so geht es weiter:

Wenn Ihnen die Schritte 1-3 problemlos von der Hand gehen, werden Sie ihre musikalische Arbeit an ihren Bedürfnissen ausrichten, schließlich weist jedes Instrument und jede Art von Ensemble spezifische Besonderheiten auf, so dass eine umfassende Erörterung an dieser Stelle zu weit führen würde. Ganz gleich, ob Sie bereits Erfahrung im Schreiben von Musik haben oder damit am Anfang stehen, jeder Fortschritt wird erfahrungsgemäß als Erfolgserlebnis empfunden. Mit den Möglichkeiten der Notation per PC eröffnen sich darüber hinaus Möglichkeiten, die weit über das optisch ansprechende Notenbild hinausgehen. Allein die Kontrolle durch das Anhören per Midi bringen erstaunliche Aha-Effekte mit sich.

Playing the Blues – Improvisation von Felix Schell

Bei diesem Titel handelt es sich um eine kleine, spontane Improvisation. Es gibt hierzu keine Aufzeichnungen in Form von Noten und Tabulaturen, jedoch sind ähnliche Werke von mir auf Papier erschienen, sei es das bereits in den 90er Jahren erschienene „Fingerstyle Blues & Rock (Schell Music 8020)“ oder das später erschienene Buch „Guitar Player’s Blues Club Session (Schell Music 6830BCD)“, in welchem die Art des Blues-Spielens näher erklärt wird. Das Prinzip „Ruf & Antwort (Call & Response)“ ist im Blues allgegenwärtig, auch wenn dies nicht immer gleich herauszuhören ist. So bilden Ending-Linien und Bassläufe den Rahmen für die Improvisation oder die Melodie. Dieses Nacheinander von Linien und Begleitelementen macht das Spielen von Blues zu einer großen Aufgabe, aber auch zu einem großen Vergnügen.

Links zu den Büchern

Fingerstyle Blues & Rock

Blues Club Session

Der „warme“ Sound: Mollakkord im Akkordwechsel.

Ein simpler Akkordwechsel (Basis-Begleitung) basiert auf einem Wechsel von Tonika und Dominante. Je nach gespielter Tonart ist dies ein Wechsel zwischen C und G7, G und D7, D und A7 oder F und C7. Um eine auf alle 12 Tonarten anwendbare Beschreibung von Akkordwechseln zu ermöglichen, bedient man sich relativer Stufen („Stufenharmonik“). Denn verschiedene Tonarten sind nichts anderes als identische („baugleiche“) Tonsysteme auf unterschiedlichen Tonhöhen. Für eine Tonika/ Dominante – Bewegung sind es die Stufen I und V. Beide Stufen, also Tonika und Dominante sind DUR – Stufen. Wenn wir in eine solche Bewegung mehr Wärme oder Farbe hineingeben wollen, können wir die Dominante mit Stufe II (Mollakkord, einen Ganzton von der Tonika aufwärts) vorbereiten. Nun erhalten wir, je nach gespielter Tonart die Akkordverbindungen C – Dm/G7, G – Am/D7, D- Em/ A7, F- Gm/ C7 (8 weitere).

Das folgende Video zeigt am Beispiel des Liedes „Sur le pont, d’Avignon“, wie Mollakkorde in eine Begleitung eingebaut werden können.

Felix Schell war Dozent für Gitarre an der Jazzschool München, ist Musikbuchautor (u.a. „Saitenwege… 0+4+7 = Dur“, „Harmonielehre von Anfang an“, „Reharmonisation, die Kunst Musikstücke harmonisch zu variieren“, „Changes für Rock, Pop & Jazz“, „Arrangieren für den Gitarristen“ und „Angewandte Rhythmik“); seit 1992 leitet er den Verlag Schell Music mit mittlerweile 35 Autoren und ist Autor zahlreicher Notenausgaben mit weltweiter Verbreitung. Seit 2002 betreut Felix Schell, gemeinsam mit Holger Mantey, ambitionierte Musizierende mit seinem Fernstudium EDM „Elemente der Musik“. Weitere Informationen unter www.schellmusic.de und www.schellmusic.com.de

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Musikern, Kunden, Geschäftspartnern und Freunden Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

Neuheiten Oktober 2015 & Katalog 2016

Katalog 2016

Katalog 2016

 

Ganz aktuell: Seit heute ist der neue Schell Music Katalog online. Die PDF Datei kann hier abgerufen werden. Du machst die Musik“ – diesen Satz haben wir als Slogan für unseren Verlag Schell Music gewählt. Wir möchten Ihre Freude an der Musik mit Noten und Tabulaturen beflügeln. Dazu bieten wir Spielstücke für Solo, Unterricht und Vortrag ebenso an, wie Instrumentalschulen und Abhandlungen zu Themen der Rhythmik und der Harmonielehre. Ordern Sie noch ein Exemplar per Post (Formular unten) oder laden Sie die PDF-Version herunter. Übrigens: Fragen Sie auch Ihren Fachhändler nach einem Schell-Music Katalog!

 

Hier gehts zum neuen Katalog!!

 

Auch im Oktober 2015 veröffentlicht Schell Music diverse interessante Notenausgaben, u.a. “Storl’s Music Café”, “CHÔRO – Musik für Mandoline (Bandolim) und Gitarre”, “ FLÖDL – Folklore der Welt” und eine Neubearbeitung des Buches „Arrangieren für den Gitarristen“.

 

Storl's Musik Café

Storl's Musik Café

 

Storl’s Music Café / 15 Solostücke für Gitarre

„Storl‘s Musik-Café“ enthält 15 Kompositionen für Gitarre aus der Feder des Freiburger Musikers und Gitarrenlehrers Joachim Storl. Es sind „lebendige“ Stücke mit einem feinen Klang, dabei stets gut spielbar und ideal für das Schülervorspiel, für kleine öffentliche Auftritte (Musik-Café), Vernissagen, Familienfeste oder sonstige Anlässe. Level: leicht bis Mittelstufe. Joachim Storl, geboren 1965, bekam in der Kindheit Unterricht im Blockflöten- Klavier- und Gitarrenspiel. Bald schon entdeckte er seine Neigung zu Rock- und Popmusik, später dann zum Jazz. Die Gitarre (Konzert- und E-Gitarre) wurde zum bevorzugten Instrument. Von 1989-94 studierte an der Frankfurter Jazz-Musikwerkstatt, sowie an der PH-Freiburg Gitarre. J. Storl wirkte in zahlreichen Rock- und Popbands, sowie Jazzformationen mit, für die er zahlreiche Stücke komponierte und arrangierte. Außerdem konnte er einige Erfahrungen als Chorleiter sammeln. 1991 wurde das von ihm komponierte Rockoratorium “Einer aus Nazareth” in Freiburg uraufgeführt. Es folgten in den darauffolgenden drei Jahren viele erfolgreiche Auftritte im süddeutschen Raum. 1993 erschien dazu eine CD und ein Notenband. Auch für das Gitarrenduo “Funny Fingers” war er als Gitarrist und Komponist tätig. Neben seiner Tätigkeit als Musiker, Komponist und Mitwirkung bei “Klezmer-Triptych” gibt J. Storl als angestellter Musiklehrer Gitarren-, Blockflöten- und Klavierunterricht.

Felix Kommentar zu dieser Ausgabe: “Joachim Storl liefert mit „Storl‘s Musik-Café“ eine Sammlung mit 15 (nicht ganz) leichten Spielstücken in romantischem Gitarren-Fingerstyle. Hier kommen “Picker”, wie immer bei Joachim Storl, voll auf ihre Kosten!”

Die Chôro-Musik entstand in Brazilien und geht auf die Zeit um 1900 zurück. Der Chôro – Stil charakterisiert sich durch eine virtuose Solistik in Verbindung mit einem synkopischen Rhythmus der begleitenden Instrumente. Die Begeisterung für südamerikanische Musik ist unter Musikliebhabern ungebrochen. Martin Müller, Bearbeiter und Herausgeber der vorliegenden Ausgabe, stellt alte Kompositionen neben neue und gibt dem Mandolinen/ Gitarren – Duo bezaubernde Kompositionen an die Hand. Seit den 70er Jahren beschäftigt sich Martin Müller mit den vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Konzertgitarre. Dabei war es vor allem die Begegnung mit der brasilianischen Musik, die seine Kreativität weckte und zu eigener Stilistik inspirierte.Über die Jahre hinweg entstanden mehr als 20 CD-Einspielungen sowie ein breites Sortiment an Spielliteratur für Gitarre. Sein Werkverzeichnis umfasst heute weit über 100 Kompositionen für Gitarre-Solo, Gitarre-Duo, Flöte & Gitarre und vieles andere mehr.

Felix Kommentar zu dieser Ausgabe: “Ein weiteres Highlight ist der Band „Chôro“ von Martin Müller. Die Spielstücke für Mandoline und Gitarre können ohne weiteres auch sehr gut mit 2 Gitarren gespielt werden. Freuen Sie sich hier auf eine Musik ganz in der Tradition von „Tico-Tico“ oder „Amorada“. Dieser Band ist ab kommender Woche erhältlich.”

Flödl

Flödl

 

Ralph Paulsen-Bahnsen: FLÖDL – Folklore der Welt/ Edition Blockflöte

Zu allen Zeiten hat Musik die Völker über Ländergrenzen hinweg verbunden. Diese traditionellen Volksmusiken fasst man unter dem Begriff „Folklore“ zusammen. Doch bleibt der Begriff der Folklore nicht auf Musik allein beschränkt. Inbegriffen sind auch traditionelle Muster, Tänze, Gebräuche, Trachten und Speisen. „FLÖDL – Folklore der Welt“ enthält 11 Melodien aus sehr unterschiedlichen Kulturen. „El Rio“ beispielsweise entführt in die wunderbare Klangwelt der Anden, „Hava Nagila“ hingegen in die besondere Stimmung des östlichen Mittelmeerraumes. Ralph Paulsen – Bahnsen hat diese Melodien zusammengetragen und neu bearbeitet. Entstanden sind hierbei 9 Duos – teilweise unter Verwendung zusammengesetzter Metren – und zwei Solos mit Variationen.

Ralph Paulsen-Bahnsen, geb. am 20.07.1954 in Hamburg-St. Georg, studierte Komposition und Gitarre in Hamburg  u. a. bei Prof. Dr. Werner Krützfeldt (Komposition) und Prof. Bernard Hebb (Gitarre). Schwerpunkt seiner bisherigen kompositorischen Arbeit sind Werke für Zupforchester, Gitarrenensembles, E-Gitarren, Orchester, Chöre und Kompositionen für Mandoline und Blockflöte. Hier sind besonders zu nennen „Concertino Veneziano“ für Sopr.-Blockflöte und Zupforchester, „Capriccio microna“ und „Rush Hour“ für Gitarrenensemble, „Piezas ritmicas 1+2“ für Mandoline solo (Joachim-Trekel-Musikverlag, Hamburg), „Norderstedter Tänze“ für gemischtes Ensemble (Eres Edition, Bremen), „Stompin´ Maggie 69“ und „Spoozer“ für Zupforchester (peermusic Hamburg), ferner die „Popmusik für Blockflöte “ mit Playbacks (Moeck Musikverlag, Celle).  Auch als Arrangeur veröffentlichte Ralph Paulsen-Bahnsen zahlreiche und sehr erfolgreiche Werke, u. a. „The Phantom of the Opera“ und „Sing ´n´ Swing with ABBA“ für gemischten Chor, ferner „My Way“ und „Scarborough Fair“ für Männerchor.  Ralph Paulsen-Bahnsen spielte viele Jahre als Studio-Gitarrist und in dem sehr erfolgreichen Gitarrentrio „The First Classical Guitar Express“ (mit Katharina Hempel und Franz Peter Perschmann), ferner in der Formation „Deux Visages“ (mit der französischen Sängerin Nathalie Mouillot). Derzeit wirkt Ralph Paulsen-Bahnsen neben seiner Berufung als Komponist und Arrangeur auch als Musiklehrer und erteilt als hauptamtliche Lehrkraft Unterricht in den Fächern Komposition/Musiktheorie, Gitarre und Mandoline an der Musikschule Norderstedt.

Felix Kommentar zu dieser Ausgabe: “Ralph Paulsen – Bahnsen, unser Hamburger Autor mit dem Händchen für  meisterhafte Zupforchesterwerke hat sich dem Blockflöten-Duo angenommen und bietet nun mit „FLÖDL – Folklore der Welt“ einen Band mit 11 Spielstücken, der nur darauf wartet, von Blockflötisten aller Altersstufen entdeckt zu werden.

Ein Buch voller Tipps und Anregungen, wie ein gutes Arrangement gelingt. „Arrangieren für den Gitarristen“ zeigt verständlich und praxisorientiert, wie Sie Melodie, Bass und Akkorde miteinander kombinieren, die Begleitung bearbeiten (Reharmonisation), einen rhythmischen Bass schreiben, einen Bass oder Akkord „auf Lücke“ setzen, ein Folkpicking-Arrangement schreiben, ein Open-Tuning-Arrangement schreiben, die Stimmführungsregeln beachten, Slash Chords effektvoll einsetzen, einen homophonen Satz schreiben, einen polyphonen Satz schreiben, Variationen zu einem Thema anfertigen, Open Voicing – Akkorde richtig einsetzen, Alterierte Akkorde richtig verwenden, ein Jazz-Soloarrangements schreiben, Moderne Sounds schreiben, Drumrhythmen stilistisch korrekt notieren, für Rhythmusgruppe schreiben.

Felix Kommentar zu dieser Ausgabe: “Last not least – aus meiner eigenen Schreibe – liegt eine Neubearbeitung des Buches „Arrangieren für den Gitarristen“ vor. Dieses Buch erhielt bereits  erste Resonanzen. Besonders habe ich mich über die positive Rezension in der Akustik Gitarre (6/15) gefreut”

die Akustik-Gitarre (6/15) schreibt:

… so lässt sich aus Schells Werk eine Menge lernen. Vieles kennt man aus getrennten Publikationen zu den Einzelthemen, aber die Leistung dieses Bandes ist es, das alles zusammenzubringen und unter dem Aspekt des Arrangierens in einen starken neuen Bezug zu stellen. Schell ist auch stilistisch offen und bringt Beispiele aus Stilrichtungen wie Latin ebenso wie Folkpicking, Open Tunings stehen einträchtig neben jazzigen Beispielen. Bei manchen Themen sind mehrere denkbare Variationen erklärt. In Summe steckt viel Information in diesem Buch,…”

Mehr als 10 Jahre ist es nun her, dass die Erstauflage von „Arrangieren für den Gitarristen“ auf den Markt kam. Das damals 64 seitige Heft mit CD wurde von Felix Schell komplett überarbeitet und auf volle 100 Seiten erweitert. Darin geht es um Bearbeitungen in verschiedenen Stilen von Folkpicking bis Fingerstyle-Jazz, mehrere Einspielungen sind bereits auf YouTube zu sehen. Weitere werden folgen.

Alle Infos zum Buch: http://www.schellmusic.com.de

Auszug:

Akkorde, und die Art und Weise, wie diese sich verbinden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Melodie und Begleitung. Während Melodien zu- nächst einmal einstimmig sind, so finden wir in der Begleitung Akkorde vor, die aus drei oder auch mehr Stimmen bestehen. Die Melodie wird notiert, die Begleitung verwendet Akkordsym- bole (=Kurzschreibweise ohne Noten). Diese Basisform einer Komposition nennt man „Leadsheet“ (Melodienblatt). Der Arrangeur verwendet ein solches Leadsheet, um daraus eine Bearbeitung zu erstellen. Dies kann eine Bearbeitung für Klavier oder Gitarre sein, oder eine Bearbeitung für ein Ensemble. Da eine Begleitung durchaus variabel ist, wird der Arrangeur eine vorgegebene Begleitung nach eigenen Vorstellungen verändern. Diesen Vorgang der „Neu- Harmonisierung“ nennt man auch Reharmonisation. Vereinfacht gesagt ist es nun so, dass im Zuge der Reharmonisation an die Stelle eines Durakkordes ein Mollakkord gesetzt werden kann (Substitut). Jede der drei Dur-Hauptstufen (Tonika, Dominante, Subdominante) verfügt über zwei Mollsubstitute. Gleichwohl ist dies nicht so zu verstehen, dass der Austausch der Akkorde beliebig erfolgt, der Wechsel von Akkorden hat eigene Gesetzmäßigkeiten.

Über das Bindungsverhalten von Akkorden.

Warum wechseln Akkorde nicht beliebig? Dies soll kurz an einem Beispiel erörtert werden. So ist es nicht üblich, bei der gängigen Stufenbewegung II-V-I (z.B.: Dm-G7-C) die Akkorde zu ver- tauschen. Zwar wäre eine Akkordfolge wie G7-Dm-C durchaus mit den Melodietönen in Ein- klang zu bringen, jedoch nicht mit der Stimmführung zwischen den Begleitakkorden! Wir kön- nen also festhalten: Die Stufe II steht immer vor Stufe V. Die Stufe V (=Dominante) löst sich zur I (Tonika) hin, auf.

Über Kadenzen.

Gängige Akkordfolgen werden als Kadenzen bezeichnet. In Musikerkreisen bekannt ist bei- spielsweise die „16-25“ Kadenz (I—VI—II—V), also z.B. C – Am – Dm – G7. Auch hier ist ein Aus- tausch der Akkorde untereinander keine Option.

Die Stimmführung.

Die einzelnen Töne eines Akkordes werden als Stimme bezeichnet. Die erste Stimme finden wir ganz oben, die zweite Stimme darunter u. s. w. Beim Wechsel zweier Akkorde gibt es, neben sich verändernden, auch gleichbleibende Töne. Es sind diejenigen Töne, die den wechselnden Akkorden gemeinsam sind. Töne, die sich ändern, lösen sich „nach unten hin“ auf. Dies ist auch der Grund, weshalb Akkorde gesetzmäßig aufeinander folgen.

Die Stimmführungsregel.

In der Begleitung erhält man „weiche“, harmonische Übergänge, wenn die Stimmführungsregel beachtet wird, die besagt, dass gleiche Töne in der gleichen Stimme gehalten werden. Dies ist jedoch nicht immer möglich, weshalb an ausgesuchten Stellen „gesprungen“ werden muss („springen“/ Lage wechseln und „fallen“/ Auflösung).

Bücher zum Thema Arrangieren für den Gitarristen
Bücher zum Thema Arrangieren für den Gitarristen

Unsere Ausgaben von Ralph Paulsen Bahnsen

 

Bach - Jesu bleibet meine Freude

Bach - Jesu bleibet meine Freude

Wir freuen uns über einen neuen Autor im Hause Schell Music. Es ist der Hamburger Komponist Ralph Paulsen-Bahnsen und die Liste seiner Publikationen (bei namhaften Verlagen) ist lang. Seine neuen Werke sind nun bei uns erhältlich, erste überaus positive Feedbacks  von Ensembleleitern im Musikschulbereich haben uns bereits erreicht. Auch eine neue, Regelung, bei der ein Kopierrecht für die Einzelstimmen eines Orchesters eingeräumt wird, scheint gerne angenommen zu werden.

Ralph Paulsen-Bahnsen, geb. am 20.07.1954 in Hamburg-St. Georg, studierte Komposition und Gitarre in Hamburg  u. a. bei Prof. Dr. Werner Krützfeldt (Komposition) und Prof. Bernard Hebb (Gitarre). Schwerpunkt seiner bisherigen kompositorischen Arbeit sind Werke für Zupforchester, Gitarrenensembles, E-Gitarren, Orchester, Chöre und Kompositionen für Mandoline und Blockflöte. Hier sind besonders zu nennen „Concertino Veneziano“ für Sopran-Blockflöte und Zupforchester, „Capriccio microna“ und „Rush Hour“ für Gitarrenensemble, „Piezas ritmicas 1+2“ für Mandoline solo (Joachim-Trekel-Musikverlag, Hamburg), „Norderstedter Tänze“ für gemischtes Ensemble (Eres Edition, Bremen), „Stompin´ Maggie 69“ und „Spoozer“ für Zupforchester (peermusic Hamburg), ferner die „Popmusik für Blockflöte “ mit Playbacks (Moeck Musikverlag, Celle).  Auch als Arrangeur veröffentlichte Ralph Paulsen-Bahnsen zahlreiche und sehr erfolgreiche Werke, u. a. „The Phantom of the Opera“ und „Sing ´n´ Swing with ABBA“ für gemischten Chor, ferner „My Way“ und „Scarborough Fair“ für Männerchor.  Ralph Paulsen-Bahnsen spielte viele Jahre als Studio-Gitarrist und in dem sehr erfolgreichen Gitarrentrio „The First Classical Guitar Express“ (mit Katharina Hempel und Franz Peter Perschmann), ferner in der Formation „Deux Visages“ (mit der französischen Sängerin Nathalie Mouillot). Derzeit wirkt Ralph Paulsen-Bahnsen neben seiner Berufung als Komponist und Arrangeur auch als Musiklehrer und erteilt als hauptamtliche Lehrkraft Unterricht in den Fächern Komposition/Musiktheorie, Gitarre und Mandoline an der Musikschule Norderstedt.

Ausgaben von Autor Ralph Paulen-Bahnsen bei Schell Music:

Andante Classico
Andante Classico

Andante Classico (Ausgabe für 4 Gitarren oder Gitarrenensemble). Die Ausgabe “Andante Classico” kann sowohl mit vier Gitarren, als auch in der Kombination Gitarrenquartett plus Melodieinstrument in C (Flöte, Geige, Mandoline) gespielt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein Bassinstrument hinzuzunehmen. Das Arrangement entstand nach einer Komposition für Gitarre von Joseph Küffner (1776-1856). Durch den geringen Schwierigkeitsgrad eignet sich dieses Arrangement besonders für die Ensemblearbeit an Musikschulen. Die Angaben +8 bzw. -8. dienen dem eventuellen Einsatz von oktavierenden Instrumenten (z. B. Oktavgitarre, Mandoline).

Bach -- Jesu bleibet meine Freude. Das Stück wurde in zwei Varianten arrangiert, die erste Ausgabe ist arrangiert für Solo/Zupforchester (gem.Chor und Continuo ad lib.) die zweite Ausgabe ist für Ausgabe Solo und Gitarrenquartett (Bass und Continuo ad lib.). Zum ersten Mal liegen mit diesen Ausgaben also Arrangements für Zupforchester und Gitarrenensemble vor. Die Kantate “Herz und Mund und Tat und Leben” wurde von Johann Sebastian Bach 1716 ursprünglich für den 4. Advent komponiert (BWV 147 a). Von dieser, in Weimar entstandenen Kantate, blieb nur der Text erhalten. 1723 schuf J. S. Bach in Leipzig eine erweiterte Fassung für das Fest Mariä Heimsuchung. Der Choral „Jesus bleibet meine Freude“ aus dem zweiten Teil der Kantate zählt heute zu den bekanntesten Kompositionen der Musikgeschichte.

Jesu bleibet meine Freude
Jesu bleibet meine Freude

Jingle Bells/ Konzertstück für Zupforchester. Jingle Bells, heute ein bekanntes Weihnachtslied, geht zurück auf eine Komposition von James Lord Piermont (1822-93) mit dem Titel „The One Horse Open Sleigh” (”Der einspännige Pferdeschlitten”). Ralph Paulsen – Bahnsen gestaltet aus diesem einfachen Song ein Konzertstück für Zupforchester. Zu Anfang erlebt der Zuhörer einen locker-flockigen Einstieg in swingender Rhythmik, um im weiteren Verlauf von der fröhlich-heiteren Dur-Stimmung zu einer Mollharmonik geführt zu werden, die letztlich in barocke-Bach’sche Klänge übergeht und dabei einen musikalischen Höhepunkt erreicht.

Mondvariationen/ Konzertstück für Zupforchester nach „Der Mond ist aufgegangen“. Das Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ gehört neben “Guten Abend, gut Nacht” (Brahms), “Ade zur guten Nacht” und “Muss i denn” zu den bekanntesten deutschen Volksliedern. Mit seinen „Mondvariationen“ entführt Ralph Paulsen-Bahnsen den Zuhörer über 8 Minuten lang in eine Bach’ sche Klangwelt von bezaubernder Schönheit.

Jesu bleibet meine Freude

 

Andante Classico

 

Mondvariationen

 

Video und Noten für Lapsteel Gitarre von Peter Funk

Weihnachtslieder für Lapsteel Gitarre

Weihnachtslieder für Lapsteel Gitarre

Bei unserem Konzertwochenende im letzten Jahr konnte das Publikum Peter Funk und seine Lapsteel Gitarre Live erleben. Lapsteel bezeichnet die Art, eine Gitarre flach liegend, mit einem Steel-Bar zu spielen. Eine Spieltechnik, welche in Hawaii entstand und heute weltweit in den verschiedenen Genres wie Country, Blues, Gospel, Folk oder Rock zu hören ist.

Peter Funk ist seit Jahrzehnten aktiver Musiker und Gitarrenlehrer. Seit über 15 Jahren widmet er sich auch der Lapsteel-Gitarre und hat im Studio und auf der Bühne reichlich Erfahrung mit diesem Instrument gesammelt. Unterwegs ist er auch mit dem Duo Funk & Wegener (www.funk-wegener.de).

Pressetext zum Gitarrenduo Funk & Wegener

Fingerstyle im Schnittpunkt zwischen Folk, Swing und Country mit einer “Prise Hawaii”. Die beiden Göttinger Ausnahmegitarristen Peter Funk & Herbert Wegener präsentieren diese Gute-Laune-Mischung auf diversen Steelstring- und Resonatorgitarren.Das Duo hat in der Zeit seines langjährigen Zusammenspiels einige Erfolge im In- und Ausland vorzuweisen: Sie spielten mit Bob Brozman in der Slowakei, mit Werner Lämmerhirt, Franco Morone, Ian Melrose, Peter Finger, Ulli Bögershausen und vielen anderen Größen der Szene.In Gitarrenfachkreisen sind sie durch ihren kreativen und virtuosen Stil bekannt, vor allem aber für ihre Lockerheit und Spielfreude. In der Musik der beiden sind Einflüsse aus Jazz, Hawaiianischer Folklore, Blues und anderer „Weltmusik“ erkennbar, ihr Stil bleibt aber absolut eigen und reißt von der ersten bis zur letzten Konzertminute mit.In Ihrer Heimatstadt organisieren Peter Funk & Herbert Wegener seit Jahren die „Göttinger Gitarrennacht“, sie haben mittlerweile drei CD`s veröffentlicht und exzellente Kritiken in der Fachpresse eingeheimst.

Eine Kostprobe und eine kleine Einführung von Peter seht ihr in den Videos unten.

Bei Schell Music sind zwei Bücher zur Lapsteel Gitarre erschienen.

Lapsteel Gitarre

Lapsteel Gitarre

1. Lapsteel Gitarre -- Eine Anleitung zum Selbststudium, ein Buch, das schrittweise durch alle wichtigen Techniken führt und ein breit gefächertes interessantes Spielrepertoire enthält (Titel: Picking Blues, Cocaine, Easy Going, Little Brown Jug, Aloha Oe, Amazing Grace, At Bob’s Coutry Bunker, Blues In My Shoes, Baby Please Don’t Go, Dust My Broom, Die Gedanken sind frei, Wahine Waltz, Arkansas Traveller, How Long Blues).

2. Lapsteel Gitarre -- Songs und Techniken für Fortgeschrittene. Peter Funk wendet sich mit diesem Buch an den bereits fortgeschrittenen Spieler und zeigt die Techniken Backward Slants, Banjo Rolls, Hawaiian Turnarounds oder auch künstliche Flageoletts. Die Stilistiken bewegen sich von Blues über Folk und Hawaii-Musik bis New Acoustic. Immer dabei sind All-Time Lapsteel-Hits wie Down By The Sally Gardens, Dark was the Night, Cold was the Ground, Rolling Along, Handsome Molly, Will the Circle be Unbroken, Front Porch Picking, Rope Creek Breakdown, Rollin’ & Tumblin’, See See Rider, I Like You, Lanai Chimes, South Sea Moon, Akaka Falls, Hue Hue, Franklin’s Dream, Hula Blues, Waiting for Louise, Stille Nacht, Front Porch Picking, I Like You.

Als Download sind außerdem zwei Weihnachtslieder für Lapsteel Gitarre erhältlich, die großartigen Weihnachtklassiker: “Stille Nacht” und “Jingle Bells”. Im Produktumfang inbegriffen sind die vollständige Notation und Tabulatur als druckfähiges pdf sowie Audioaufnahmen im mp3-format.

Lapsteel Gitarre -- Eine Einführung von Peter Funk

Peter Funk -- Jesu Bleibet meine Freude -- Lapsteel Gitarre

Peter Funk -- Down by the sally gardens -- Lapsteel Gitarre

 

 

Under Cover – Konzertabend vom 29.-30. August 2014

Veranstaltungsplakat UnderCover

Veranstaltungsplakat UnderCover

Mit „UnderCover“ präsentiert Schell Music seine Notenausgaben, mit Blick auf die, von Gabriele Kurth-Schell gestalteten Cover. Diese Ausstellung wird begleitet von Konzerten der Autoren, Gesprächen und
einem Vortrag des Verlegers Felix Schell. In Musiknoten stöbern, onzerten lauschen, sich unter Gleichgesinnten austauschen …dazu spielen Peter Funk, Joachim Storl, Holger Mantey, Kacha Metreveli, Maria-Anna Brucker, Monika Mandelartz, Constance Chiapello und Florian Lohmann.  Ausführliche Informationen und den Ort der Veranstaltung findet man gleich auf der Startseite im Schell Music Shop www.schellmusic.com.de

Der Eintritt ist frei, aufgrund der begrenzten Anzahl von Sitzplätzen kann eine Reservierung eines Sitzplatzes gegen eine Gebühr von 5.- EUR  pro Doppel-Konzert vorgenommen werden unter www.schellmusic.com.de oder per Telefon   040/ 811585.

Veranstaltungsort: Hamburg, GEDOK, Koppel 66 / Lange Reihe 75 20099 Hamburg

Programm:

Freitag 29.8.14/ 19 – 21 Uhr – Doppelkonzert 1: Kacha Metreveli/ Holger Mantey

19:00 Uhr    Kacha Metreveli/Spanische und Georgische Gitarrenklänge

Kacha Metreveli schreibt neue Spielstücke für die Gitarre. Mit großer Freude werden seine Kompositionen von Spielern aus aller Welt in Konzerten dargeboten. An diesem Abend präsentiert er einen Ausschnitt seiner im Verlag erschienenen Werke, darunter “Chela”, “Shavlego”, “Satshidao”, “El Sueno”, “Variationes Sobre” “Un Tema Catalan” und  “Espanoleta” sowie seine “Pirosmani Suite” zu Bildern von Niko Pirosmani, einem georgischen Maler des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Beispiele dieser naiven Malerei werden während  des Konzertes zu sehen sein (nicht im Original).

20:00 Uhr    Holger Mantey/Weltmusik am Konzertflügel Holger Mantey  ist ein herausragender Pianist  der Weltmusik, dessen farbige Kompositionen inspiriert sind durch die Musiken unterschiedlichster Kulturen. Holger Mantey konzertierte bereits in Afrika und in Japan, u.a. im Auftrag des Goethe-Instituts. Erleben Sie unvergessliche Momente mit Stücken wie “African Dance” und “Nifu Nifa”.

Felix Schell

Felix Schell

Samstag, den 30.08.2014/ 11:00 Uhr – Vortrag Felix Schell

Felix Schell spricht aus seiner langjährigen Erfahrung als Verleger, mit Kontakten zu Autoren, Handel und Presse. Er ist Autor bekannter Lehr-und Spielbücher und ein versierter Musiker. In seinem Vortrag erklärt er anschaulich, welchen Stellenwert  das Notenschreiben, vor allem das Komponieren und Arrangieren heute hat. Themen wie Musikbuch-Autorenschaft, Veröffentlichen im Verlag oder Selbstverlag, GEMA-Mitgliedschaft, Facebook – und YouTube-Präsenz und Einsatz von
Notenschreibprogrammen bieten dem musikalisch Kreativen so manch interessante Perspektive. Vortrag 50 Minuten, anschließend Diskussion.

Samstag, den 30.08.2014/ 16 – 18 Uhr – Doppelkonzert 2: Ensemble Maria-Anna Brucker/ Ensemble Monika Mandelartz

16 Uhr: „Klezmer Musicale” mit Anna- Maria Brucker, Constance Chiapello, Joachim Storl – Die Künstlerin Maria-Anna Brucker besuchte bereits in früher Jugend, gemeinsam mit ihrem jugoslawischen Lehrer, den östlichen Mittelmeerraum. Die intensive, betörende Musik, die sich von der mitteleuropäischen Musik so stark unterscheidet, wurde in ihrem Leben zur „Quelle der Inspiration“. In den vergangenen Jahren hat sie die erfolgreichen Notenbände “Klezmer Compositions” und “Klezmer Musicale”bei Schell Music veröffentlicht. Es spielen in diesem Konzert für Sie:  Maria-Anna Brucker (Klarinette),  Constance Chiapello (Geige) und  Joachim Storl (Gitarre).

17 Uhr: Voigtländer’s Lieder für Harfe, Cembalo und Tenor mit Monika Mandelartz und Florian Lohmann Von Gabriel Voigtländer, einem Musiker und Liedtexter des 17. Jahrhunderts, ist bekannt, dass er in seiner Zeit als Trompeter in Wallensteins Armee, zur Unterhaltung der Soldaten, abends am Lagerfeuer seine deftigen Balladen zum Besten gegeben hat. Monika Mandelartz spielt Harfe und Cembalo und erweckt gemeinsam mit dem Sänger Florian Lohmann Voigtländer’s Lieder zu neuem Leben. Es sind groteske Geschichten, vorgetragen mit wunderschönen Melodien. Freuen Sie sich auf ein faszinierendes und unterhaltsames Konzert.

Peter Funk

Peter Funk

Samstag, 30.08.2014 – Doppelkonzert 3: Joachim Storl/ Peter Funk

19 Uhr: Joachim Storl mit „Samba – Bossa – Jazz/Fingerstyle-Gitarre“ Joachim Storl fasziniert mit romantischer Gitarrenmusik. In seinen Stücken finden sich reizvolle Melodiepassagen sowie interessante Rhythmen und Harmonien. Der Musiker präsentiert u.a. eigene Kompositionen aus den Notenausgaben „Funny Fingers“, „Samba – Bossa – Jazz“ und „Gospel Classics“.

20 Uhr: Peter Funk/ Folk & Blues an der Lapsteel Lassen Sie sich von den Klängen einer  Lapsteel-Gitarre („Hawaii-Gitarre“) verzaubern, und freuen Sie sich auf ein Konzert mit Stücken´aus Blues, Folk, Hawaiian- und New Acoustic-Music. Peter Funk steht mit seiner Musik in der Tradition bekannter Lapsteeler wie David Lindley und Bob Brozman. Durch seine Konzerttätigkeit und CD-Veröffentlichungen, aber auch durch seine im Schell Music Verlag erschienenen Lapsteel-Lehrbücher, ist er heute ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter Vertreter dieses Instruments.

Neuigkeiten im März 2014

 

 

Liebe Musikfreunde,

ich möchte Sie heute auf zwei aktuelle Dinge hinweisen:

1.      Eine Videopräsentation „Einführung in die Funktionsweise des Akkord-Navi“.

2.      Unser neuer Schell Music Shop

 

Einführung in die Funktionsweise des Akkord-Navi.

Das kürzlich erschienene Lernprogramm „Changes für Pop, Rock, Blues & Jazz“ von Felix Schell erhielt von der Presse Bestbewertungen (z.B. Zeitschrift
Akustik-Gitarre, Gitarre Aktuell) hinsichtlich Innovation, Aufbereitung und
Praxistauglichkeit. „Changes” ist eine Kombination aus Lehrbuch und einem
Matrix-Schieber, dem sogenannten Akkord-Navi.  Beides zusammen erweist
sich in der Praxis als eine Power-Kombination hinsichtlich des besseren
Verständnisses von Akkordbewegungen und Akkordaufbau. Sie sind eingeladen, eine kleine Präsentation auf YouTube anzuschauen, mit einigen Vorkenntnissen in der Stufenharmonik sollte man gut verstehen können, worum es geht.

 

Neuer Schell-Music Shop.

Der neue Shop von Schell Music ist seit einigen Tagen online. Neben aktuellen
Notenausgaben (der Maus-Click auf das Cover öffnet eine doppelseitige
Probeseite), finden sich erste Downloadangebote mit Tonbeispielen.

www.schellmusic.com.de

 

 

mit musikalischen Grüßen

Felix Schell

 

 

Neue Publikationen und Kurse

Power-Kombi

Power-Kombi

Auf die richtige Literatur kommt es an!

Manches darf man eben nicht dem Zufall überlassen. Dazu gehört insbesondere der handwerkliche Aspekt des Musik-Machens. Für alle, die Ambitionen hinsichtlich Songwriting, Arrangement und Komposition haben, finden bei Schell Music ein wahres Kraftpaket zum Thema Harmonielehre: Die drei Bücher „Harmonielehre…von Anfang an“, „Changes“ und „Reharmonisation“ von Felix Schell ergänzen einander in idealer Weise. Der Harmonielehre-Einsteiger findet im ersten dieser drei Ausgaben alles Wissenswerte – ausführlich erklärt – rund um Notenschrift, Akkordaufbau, Metrum, Rhythmik, Kadenzen und Quintenzirkel. Mit dem Buch „Changes“ geht es dann nahtlos weiter, hinein in die faszinierende Welt der Akkordverbindungen und den Akkord – Erweiterungsintervallen. Damit schließlich alles auch eine praktische Relevanz erhält, zeigt das Buch Reharmonisation“ Wege auf, wie man Musikstücke auf unterschiedliche Art und Weise harmonisieren kann. Jedes dieser Bücher ist exzellent aufbereitet und schöpft aus den langen Jahren der Erfahrung, die der Autor im Bereich EDM-Studiengänge sammeln konnte.

Bücher alleine reichen oft nicht. Wer also „Nägel mit Köpfen“ machen möchte, nimmt Teil am Coaching – Kurs „ Arrangement & Reharmonisation“, eine Weiterbildung, die das Schreiben und Gestalten von Musik in den Mittelpunkt stellt und die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten enorm aktiviert. Hier sollten allerdings gute Grundkenntnisse in Notenschrift und Harmonielehre mitgebracht werden. Wer noch nicht so weit ist, sollte mit dem Coaching-Angebot „Harmonielehre … von Anfang an“ beginnen.

Mehr Infos gibt es hier.

Viel Spaß!